30.05.2012
Die neuen Fähren für die Route Rostock-Gedser lassen noch auf sich warten
Foto: Scandlines
Die Umstrukturierung bei Scandlines nimmt größere Ausmaße an, als erwartet: Nach einer Aufsichtsratssitzung am Freitag informierte das Unternehmen am Dienstag seine Mitarbeiter darüber, dass man sich von den Frachtrouten nach Skandinavien und ins Baltikum trennen werde. Fünf Strecken gehen an die schwedische Stena Line. Lediglich die profitablen Linien Rostock – Gedser und Puttgarden – Rødby sollen weiterbetrieben werden sowie die Frachtroute Helsingør - Helsingborg. Insgesamt fallen 300 Arbeitsplätze in Deutschland, Schweden und dem Baltikum weg. Für Beschäftigte in Deutschland und Lettland sowie auf den Schiffen hat Stena Line Übernahmeangebote angekündigt.
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