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Silversea Cruises hat auf der Papenburger Meyer Werft den Baustart der neuen SILVER NOVA gefeiert. Unser Foto zeigt Jan Meyer, den Geschäftsführer der Meyer Werft (l.), und Silversea-CEO Roberto Martinoli.

Das erste hybride Schiff der Flotte soll durch den Einsatz von Brennstoffzellen und Batterien keinerlei Emissionen mehr im Hafen ausstoßen. Ein Landstromanschluss ist ebenfalls vorgesehen. Dank des LNG-Antriebs wird der Neubau auch während der Fahrt weniger Abgase produzieren. Der Prototyp der Nova-Klasse soll im Sommer 2023 abgeliefert und klimaneutral gebaut werden.

Die „Silver Nova“ verfügt über eines der besten Passagier-Raum-Verhältnisse in der Branche. Auf 54.700 Bruttoregistertonnen werden 728 Passagiere beherbergt – das großzügigste Angebot der Flotte. Auch das Gäste-Crew-Verhältnis ist mit 1:1,3 sehr luxuriös.

 

In dieser Woche ist das zweite Schiff für die britische Reederei Saga Cruises auf der Meyer Werft in Papenburg auf Kiel gelegt worden. Mit dem Absenken des 320 Tonnen schweren und 23,5 Meter langen Blocks auf die Pallungen im Dock begann die Schiffskörpermontage. Die Spirit of Adventure ist das zweite Schiff, das die Meyer Werft für den britischen Seereiseanbieter Saga baut. Die Spirit of Discovery, die sich aktuell in der Seeerprobung befindet, soll noch im Juni an Saga Cruises abgeliefert werden. Beide Saga-Neubauten haben eine Länge über alles von 236 Metern, eine Breite von 31,2 Metern und eine Vermessung von 58.250 BRZ. An Bord finden 999 Passagiere Platz.

Royal Caribbean International hat auf der STX-Werft im französischen Saint-Nazaire den ersten Stahlschnitt für das dritte Schiff der „Oasis“-Klasse zelebriert. Mit 227.700 BRZ bricht der Neubau erneut den Rekord als „größtes Schiff der Welt“. Der jüngste Neubau soll im Sommer 2016 fertiggestellt werden. Damit wird er voraussichtlich nahezu zeitgleich mit dem dritten Schiff der „Quantum“-Klasse in Dienst gestellt, das im Mai 2013 bei der Meyer Werft geordert wurde. Mit rund 18.000 neuen Betten, die im Zeitraum 2014 bis 2016 für Royal Caribbean International starten, übernehme man von der Passagierkapazität her weltweit die Marktführerschaft, konstatiert Adam Goldstein, CEO und President von Royal Caribbean International, nicht ohne Stolz. Darüber hinaus gibt es noch eine Option auf ein weiteres Schiff der „Oasis“-Klasse, bei deren Realisierung die Grenze von 76.000 Betten durchbrochen würde. Der in den Medien kolportierten Planung weiterer Einheiten der größten Schiffsklasse widersprach Goldstein jedoch.

Weitere Details des Gesprächs mit Adam Goldstein lesen Sie in der nächsten Ausgabe von „Schiffsreisen intern.“

Norwegian Cruise Line hat die Option auf ein zweites Schiff der „Breakaway Plus“-Klasse auf der Meyer Werft in eine feste Bestellung gewandelt. Als Auslieferungstermin wurde Frühling 2017 vereinbart. Das erste Schiff der neuen Klasse kommt im Oktober 2015. Mit je 163.000 Bruttoregistertonnen und Raum für 4.200 Passagiere werden die beiden Schwesterschiffe die größten Einheiten der Flotte sein. Das Konzept wird – wie der Name schon sagt – an die NORWEGIAN BREAKAWAY angelehnt, die seit Mai in New York stationiert ist. Für die beiden Schiffe zahlt die Reederei etwa 1,4 Milliarden Euro, 80 Prozent des Preises werden über einen Exportkredit gesichert.

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