Phoenix Reisen, Bonn, gibt dem Flusskreuzfahrtjahr 2019 das Prädikat „sehr gut“. Es habe weder nennenswerte Betriebsstörungen gegeben, sei es durch Hoch- oder Niedrigwasser, die Schiffe seien in der gesamten Saison voll befriedigend ausgelastet gewesen und auch die ausländischen Flüsse hätten sich ausgezeichnet gehalten.

Die Düsseldorfer Flussschiffreederei Viva Cruises, eine Niederlassung der Schweizer Reederei Scylla AG, Baar, startet von 2021 an mit der SEAVENTURE, die heute noch als BREMEN für Hapag-Lloyd Cruises fährt, Expeditionskreuzfahrten. Die Jungfernfahrt soll am 15. Mai 2021 in Amsterdam beginnen.

Im kommenden Jahr geht der Kreuzfahrtanbieter nicko cruises, Stuttgart, mit 30 Flusskreuzfahrtschiffen und zwei Hochseeschiffen an den Start. Damit steigt die Kapazität im Flussbereich um noch einmal 20 Prozent und verdoppelt sich auf der Hochsee.

Noch einmal dürfte Hamburg in diesem Jahr bei der Zahl der Kreuzfahrtpassagiere und Schiffsanläufe die Nase unter den deutschen Häfen vorne haben. Aber damit wird es 2020 vorbei sein, wie vorläufige Vorbuchungen für das kommende Jahr zeigen.

Die „MSC Grandiosa“ wird mit einem SCR-Katalysator, Landstromanschluss und einer modernen Abwasser-Aufbereitungsanlage ausgestattet. Dasselbe wurde auch für das erste von zwei Schiffen der Seaside-Evo-Klasse angekündigt.

Die Carnival Corporation gründete vor kurzem ein Joint Venture mit der China State Shipbuilding Corporation (CSSC) (Schiffsreisen intern. berichtete). Die neue Reederei mit Sitz in Shanghai will bereits ab Ende 2019 unter dem Namen „CSSC Carnival Cruise Shipping Limited“ eine eigene Flotte für chinesische Kreuzfahrtgäste betreiben.

Gerüchte wollen wissen, dass P&O Australia sich in Kürze auch von der PACIFIC ARIA trennen will. Intessenten gibt es mehrere, darunter auch der britische Veranstalter Cruise & Maritime Voyages (CMV), der gerade erst mit der VASCO DA GAMA die PACIFIC EDEN von den Australiern kauften.

Michael Ungerer (53), viele Jahre in Führungspositionen in der Costa Crociere-Gruppe, Genua, darunter eine Zeit lang auch AIDA-CEO in Rostock und zuletzt bei Costa Chief Operations Officer mit Sitz in Shanghai, wechselt nach seiner Kündigung bei Costa zu MSC Cruises, Genf. Dort wird er als CEO den Aufbau der neuen Luxusmarke von MSC leiten.

Die anhaltend hohe Nachfrage nach unseren globalen Marken, unser starkes, kundenorientiertes Wertversprechen, verfeinerte Ertragsmanagementpraktiken und eine erfolgreiche Gastmarketingstrategie haben es uns ermöglicht, die Ticketpreise weiter zu erhöhen, was in Verbindung mit einer starken Umsatzentwicklung an Bord zu Rekordergebnissen im zweiten Quartal geführt hat“, so Frank Del Rio, President und Chief Executive Officer von Norwegian Cruise Line Holdings Ltd.

Royal Caribbean Cruises, Miami, verdiente im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019 deutlich mehr als geplant und das trotz des Verbots, mit amerikanischen Passagieren Kuba anzulaufen.