Die Meyer Werft, Papenburg, steht vor einem Großauftrag von MSC Cruises, Genf. Es handelt sich um vier Kreuzfahrtschiff eim Wert von ca. vier Milliarden Euro. Das könnte die Auslastung der Werft bis 2036 gewährleisten. In einer vom Bundeswirtschaftsministerium angesetzten Pressekonferenz am kommenden Montag in Berlin über zur „Zukunft der Meyer Werft“ wollen Ministerin Katherina Reiche (CDU), Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), der neue Geschäftsführer der Meyer Werft André Walter (der von Airbus, Hamburg, an die Weser wechselt) sowie der MSC Cruises-Aufsichtsratsvorsitzende teilnehmen.
Der Flusskreuzfahrtveranstalter 1AVista Reisen hat bei der niederländischen Werft Den Breejen ein neues Schiff bestellt. Die VISTAQUEEN soll ab April 2028 auf der Donau starten und wird auf 194 Gäste ausgelegt sein. Geplant sind unter anderem zwei neue Familienkabinen.
Regent Seven Seas Cruises erhält 2033 ein drittes Schiff der Prestige Class. Im kommenden Jahr startet mit der SEVEN SEAS PRESTIGE das erste Schiff der Klasse, 2030 soll das zweite folgen. Die Schiffe werden rund 40 Prozent größer als die bisherigen Regent-Schiffe, jedoch nur zehn Prozent mehr Gäste beherbergen. 822 Gäste treffen auf 630 Besatzungsmitglieder. Zu den Unterkünften an Bord wird die Skyview Regent Suite gehören (Foto), mit 816 Quadratmetern Grundfläche die wohl größte Kreuzfahrtsuite der Welt. Der Luxus kostet ab 25.000 US-Dollar pro Nacht.
Die saudi-arabische Kreuzfahrtreederei Aroya Cruises, Jeddah, hat einen Führungswechsel angekündigt. Dr. Joerg Rudoph, Präsident des Unternehmens, beendet mit Wirkung zum 13. November 2025 seine Tätigkeit für die Reederei. Interimistisch übernimmt Lars Clasen, CEO von Cruise Saudi.
nicko cruises spendiert den Weltreisegästen 2026 ein viertägiges Landprogramm in Jeddah. Die VASCO DA GAMA wird in der Zwischenzeit aus Sicherheitsgründen ohne Passagiere den Jemen umfahren. „Das Wohlbefinden unserer Gäste steht für uns immer an erster Stelle“, betont Guido Laukamp, Geschäftsführer der nicko cruises Schiffsreisen. „Auch wenn wir hoffen dürfen, dass sich die Bedingungen für die Schifffahrt rund um den Jemen bis zu unserer geplanten Passage weiter stabilisieren, bieten wir vorsorglich ein hochwertiges, erlebnisreiches Landprogramm in Saudi-Arabien an. So verbinden wir Sicherheit mit besonderen kulturellen Einblicken und schaffen für unsere Gäste ein unvergessliches Reiseerlebnis.“
Foto: nicko cruises
Die französische Reederei Crosi Europe erweitert ihr Programm auf der Seine 2026 um das Schaufelradschiff R.E. WAYDELICH L.J. Aktuell ist das Flussschiff für 81 Passagiere noch auf dem Rhein unterwegs. Es handelt sich um die ehemalige ELBE PRINCESSE 2, die erst im Juli anlässlich der 30-jährigen Partnerschaft zwischen Croisi Europe und dem deutschen Generalagenten Anton Götten Reisen ihren Namen wechselte.
Foto: Croisi Europe / Christian Creutz
Amsterdam verschärft den Kurs gegen den Übertourismus: Ab 2026 dürfen deutlich weniger Flusskreuzfahrtschiffe in der niederländischen Hauptstadt anlegen. Die Stadt hat die Zahl der jährlichen Anläufe fast halbiert und koppelt die verbleibenden Liegeplätze an Umweltstandards. Nur Schiffe mit dem „Green Award“-Zertifikat dürfen künftig alle Amsterdamer Anleger nutzen.
Auch die Zahl der Hochseeschiffe wird eingeschränkt: Ab 2026 werden maximal 100 Hochseeschiffe pro Jahr in der niederländischen Hafenstadt zugelassen. Reedereien und Veranstalter müssen ihre Reiserouten anpassen. Die Akteure der Kreuzfahrtbranche reagieren darauf unterschiedlich.
Wolfgang Fäth, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender von kreuzfahrten.de, und Inhaber von Nees-Reisen AG, ist am 08. Februar 2025 im Alter von 76 Jahren verstorben. Er war nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer und in den letzten Jahren Aufsichtsratsvorsitzender des Familienunternehmens, sondern vor allem eine geachtete Persönlichkeit in der Kreuzfahrtbranche. Er hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder.
Die Interessengemeinschaft führender Flusskreuzfahrtreedereien IG RiverCruise (IGRC), Basel, bekommt einen neuen Präsidenten. Thomas Bogler (Foto Mitte), seit zwei Jahrzehnten bei Viking Cruises, Basel, beschäftigt, übernimmt von Arno Reitsma, CEO und Eigentümer der Schweizer Reederei Scylla AG, die Präsidentschaft. Reitsma (Foto links) hatte dieses Amt am 01.07.2023 übernommen. Er löste den Präsidenten Daniel Buchmüller (River Advice, Foto rechts) ab.
Crystal Cruises plant den Neubau von vier Kreuzfahrtschiffen innerhalb der kommenden sechs Jahre, wie Cristina Levis, CEO der Besitzgesellschaft A&K Travel Group, bekanntgab. Davon sollen zwei Einheiten Expeditiosschiffe werden. Zurzeit werde mit zwei europäischen Werften über ein Memorandum of Agreement verhandelt. Die Neubauten seien für ein weiteres Wachstum des Unternehmens geplant. Mit den aufwendig für 150 Millionen US-Dollar überholten Luxuseinheiten CRYSTAL SERENITY und CRYSTAL SYMPHONY sei bereits ein Anfang gemacht.
Foto: Crystal Cruises
