Johannes Zurnieden und sein Team von Phoenix Reisen, Bonn, haben sich einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Das neueste Mitglied in der Flusskreuzfahrtflotte, VIOLA, wurde am Brassertufer in Bonn von Annika Zeyen, Paralympics Medaillengewinnerin und passionierte Rollstuhlsportlerin, getauft und auf Reisen geschickt. An Bord des Flusskreuzfahrtschiffes bieten 34 rollstuhlgerechte Kabinen und großzügige öffentliche Räume komfortablen Platz für Menschen mit Behinderung. Zusätzliche Kabinen für Begleitpersonen machen das Reisen für alle Passagiere angenehm. In der Zukunft möchte Phoenix Reisen auch Passagieren mit anderen Behinderungen wie auch dauerhaft liegenden Menschen eine Flusskreuzfahrt an Bord der Viola ermöglichen.

Renommierte und kompetente Partner wie die Reederei Rijfers Nautical Management, der Hotel- und Restaurantdienstleister sea chefs, der Rollstuhlveranstalter Runa Reisen, der Malteser Hilfsdienst u.a. machen es möglich, dass Urlaub auf dem Wasser nun auch für Menschen möglich ist, die bis dato nicht mit Phoenix Reisen unterwegs sein konnten. Zunächst kreuzte das Schiff auf dem Mittelrhein, gegenwärtig unternimmt es eine Tour durch niederländische Gewässer.

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Nachdem die zur Reederei F. Laeisz-Gruppe, Hamburg, gehörende Hamburgische Seehandlung zu Jahresbeginn fünf ihrer insgesamt neun Flusskreuzer in neue Beschäftigungen anlieferte, wurde im März bereits die erste Verlängerungsoption erklärt. Der österreichische Anbieter GTA-SKY-WAYS, Wien, sicherte sich das Flusskreuzfahrtschiff KLIMT (ehemals AMADAGIO) bis Ende 2022, was auch der durchschnittlichen Beschäftigungsdauer der Gesamtflotte entspricht.

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Bisher kreuzte sie in Alaska, jetzt ist sie in Amsterdam angekommen: Die Norwegian Pearl von Norwegian Cruise Line (NCL). Die Reederei feierte damit am vergangenen Samstag den Auftakt der Kreuzfahrtsaison in den Niederlanden. Mit der Norwegian Pearl bietet ein NCL-Schiff erstmals Abfahrten ab Amsterdam an. Die Reederei setzt damit sechs Schiffe in Europa ein. Bei der offiziellen Plakettenübergabe nahm Kapitän Paul von Knorring die Plakette und einen symbolischen Schlüssel für die Stadt Amsterdam entgegen. Noch bis Ende Juni 2019 kreuzt das 2.400 Passagiere fassende Schiff in der Nord- und Ostsee, bevor es anschließend im Mittelmeer positioniert wird. Dort stehen Abfahrten ab Rom, Barcelona und Venedig auf dem Programm. Vom 26. bis 30. August ist musikalische Prominenz an Bord: Auf dem Weg von Barcelona nach Palma spielen Jon Bon Jovi und seine Band Kings of Suburbia eine komplette Rockshow.

Nach den hervorragenden Vorbuchungszahlen für den ersten Neubau, der Anfang kommenden Jahres (Februar) zu seiner Jungfernfahrt auslaufen soll, bestellte The Ritz-Carlton Yacht Collection jetzt bei der spanischen Werft Astillero Hijos de J. Barreras in Vigo ein Schwesterschiff zur Auslieferung 2021. „Bei unseren Vorbuchungs-Gästen ist mehr als die Hälfte noch nie auf einer Kreuzfahrt gewesen“, berichtet Douglas Prothero, CEO von The Ritz-Carlton Yacht Collection, der mit seinem inzwischen 70-köpfigen Team in Florida den Einsatz leitet.

Das fälschlicherweise in vielen Medien immer als Ausflugsschiff bezeichnete Flusskreuzfahrtschiff RIVER COUNTESS, das von der MSC OPERA am San Basilio Cruise Terminal in Venedig gerammt wurde, gehört zur Flotte der Uniworld Boutique River Cruise Collection. Wie der Veranstalter jetzt mitteilte, müssen zunächst einmal sechs Reisen storniert werden. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren nach Angaben der Uniworld Präsidentin und CEO, Ellen Bettridge, 26 der insgesamt 130 Passagiere an Bord, da die meisten bereits auf dem Weg zum Flughafen waren, um die Heimreise anzutreten. Vier Passagiere erlitten an Bord kleinere Blessuren.

Das durch die Trump-Administration verhängte Verbot, dass Kreuzfahrtschiffe aus amerikanischen Häfen nicht mehr Kuba anlaufen dürfen, hat nicht nur zu schnellen Routenveränderungen geführt, sondern wird auch finanzielle Auswirkungen haben, die je nach Einsatz nach Berechnungen der großen börsennotierten Reedereien zwischen 25 und 45 Cent – bezogen auf den Gewinn pro Aktie –liegen dürften.

Da die großen Reedereien keinen Ärger mit der Trump-Administration riskieren wollen, werden nun wieder verstärkt die Kreuzfahrtreedereien anderer Länder Kuba in ihre Programme aufnehmen. Denn Kuba-Reisen aus Nicht-US-Häfen kann Trump nicht verbieten.

In dieser Woche ist das zweite Schiff für die britische Reederei Saga Cruises auf der Meyer Werft in Papenburg auf Kiel gelegt worden. Mit dem Absenken des 320 Tonnen schweren und 23,5 Meter langen Blocks auf die Pallungen im Dock begann die Schiffskörpermontage. Die Spirit of Adventure ist das zweite Schiff, das die Meyer Werft für den britischen Seereiseanbieter Saga baut. Die Spirit of Discovery, die sich aktuell in der Seeerprobung befindet, soll noch im Juni an Saga Cruises abgeliefert werden. Beide Saga-Neubauten haben eine Länge über alles von 236 Metern, eine Breite von 31,2 Metern und eine Vermessung von 58.250 BRZ. An Bord finden 999 Passagiere Platz.

Die Vasco da Gama wird an diesem Wochenende in Bremerhaven von Sängerin Annett Louisan getauft. Für die Taufzeremonie selbst wird das neue Flaggschiff von TransOcean Kreuzfahrten gegen 21 Uhr den Hafen verlassen und rund 500 Meter die Weser aufwärts fahren. Mitten auf dem Fluss findet die eigentliche Taufzeremonie statt. Musikalisch begleiten Kai Wingenfelder und Christof Steinschneider von der Band „Fury in the Slaughterhouse“ die Taufe an Bord. Höhepunkt der Veranstaltung wird gegen 22:30 Uhr das große Feuerwerk sein. Am nächsten Tag wird die Vasco da Gama zur Jungfernfahrt nach Südnorwegen aufbrechen.

Annett Louisan, die ab Sommer 2019 wieder auf Tournee geht, kommt bereits am 13. August 2019 erneut an Bord der Vasco da Gama zur fünftägigen Eventkreuzfahrt „Stars at the Sea“ mit Matthias Reim („Verdammt ich lieb‘ Dich“) und Nico Santos („Rooftop“).

Reiseziele wie Barcelona, Palma de Mallorca und Venedig sind laut der jüngsten NABU-Studie die am stärksten von Kreuzfahrtemissionen belasteten Städte Europas. Mit Hamburg rangiert der erste deutsche Hafen im europäischen Vergleich an elfter Stelle, Warnemünde landete auf Platz 14 von insgesamt 50 ausgewerteten Hafenstädten. Auch die Dimensionen der Luftverschmutzung wurden in der Studie gezeigt: Demnach verursachten die 2017 Hamburg anlaufenden Kreuzfahrtschiffe mehr als anderthalb mal so viele Schwefeloxidemissionen wie die knapp 770.000 in der Hansestadt gemeldeten Pkw. Die Stickoxidemissionen der Ozeanriesen entsprachen rund zwölf Prozent der Pkw-bedingten Abgasbelastung.

Die meisten Luftschadstoffemissionen gehen laut Studie auf die Flotte des italienischen Branchenriesen Costa Crociere zurück, dicht gefolgt von MSC Cruises (Schweiz). Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Studie vom europäischen Dachverband und NABU-Partnerorganisation Transport & Environment. Für den Report wurden die Emissionen von Kreuzfahrtschiffen in europäischen Hafenstädten im Jahr 2017 ermittelt und ausgewertet.

Das Ausscheiden der SONATA, die an die Neugründung eines Flusskreuzfahrtanbieters in Großbritannien der britischen TUI Group geht, nutzt Werner Tours, Braunschweig, um die Qualität und Kapazität seiner Flussangebote in den kommenden Jahren weiter auszubauen. Als Flaggschiff kommt neu in Vollcharter die SAPPHIRE hinzu, die im Gegensatz zur SONATA über weniger Kabinenkategorien verfügt und über größere Kabinen. Außerdem charterte das Unternehmen für zwei Perioden in 2020 die ROYAL EMERALD, die bisher für den britischen Veranstalter Noble Caledonia unterwegs ist. Das Schiff gehört einem niederländischen Transport- und Finanzunternehmen.

Lesen Sie mehr über die Pläne der britischen TUI-Flussgruppe in der kommenden Ausgabe von „Schiffsreisen intern.“.