Fjord Line, Egersund/Norwegen, norwegische Fährgesellschaft, die 2018 nach eigenen Angaben einen Rekordumsatz von 1,5 Milliarden NOK erzielte, plant ein konzernweites Umstrukturierungsprogramm. Als Teil dieses Vorhabens werden die Vertriebs- und Marketingaktivitäten konzentriert und in die skandinavischen Hauptstandorte verlegt. Das bedeutet, die Büros in Deutschland, den Niederlanden und Polen werden geschlossen. Die deutsche Niederlassung befindet sich in Ribnitz-Damgarten und wird von ihrem Gründungsmitglied Friedrich J. Schweitzer unter der Firmierung Fjord Line GmbH geleitet. Die Reederei bertreibt Fährverkehre zwischen dem dänischen Hirtshals und den norwegischen Häfen Kristiansand, Bergen und Langesund sowie zwischen Strömstad in Schweden und Sandfjord in Norwegen.

Fietz GmbH – Polar-Kreuzfahrten & Polar-Erlebnisreisen, Neustadt am Rübenberge, ein kleiner, aber fachlich sehr versierter Anbieter von Kreuzfahrten in die Arktis und Antarktis, hat Insolvenz angemeldet. Geschäftsführer Frank Fietz nennt als Grund für die Insolvenz vor allem Probleme mit den in der Antarktis eingesetzten Schiffen. Diese Probleme entstehen durch immer schärfere Umweltauflagen, die hohe Investitionen in die meist kleinen und alten Schiffen mit nur wenigen Passagierkabinen erfordern. Fietz ist inzwischen bemüht, mit seinen Partnern Lösungen für die bereits gebuchten Reisen zu finden und kann schon Teilerfolge melden, die er den Reisebüros und ihren Kunden zusammen mit dem Insolvenzverwalter sofort mitteilten würde.

Auf der niederländischen Damen-Werft entsteht gegenwärtig der erste von zwei Neubauten, die der Veranstalter A-Rosa Flussschiff, Rostock, dort bestellte. Das erste Flusskreuzfahrtschiff ist eine Festbestellung, für den Nachbau wurde eine Option mit Auslieferung 2023 unterzeichnet. Jede Einheit dürfte etwas mehr als 40 Millionen Euro kosten. Neu an diesen Schiffen ist vor allem ihr großes Platzangebot, das durch vier volle Decks und eine bisher auf europäischen Flüssen nicht bekannte Breite von 17,7 Meter entsteht. Das nutzte das A-Rosa-Team unter Leitung von Matthias Lutter, Leiter Neubau bei der Reederei, um mit Hilfe von JOI Design Hamburg ein „Familienschiff“ zu entwerfen. Das Flussschiff kann allerdings nur auf dem Rhein eingesetzt werden, da es weder in der Höhe noch in der Breite in andere Gewässer wechseln kann. „Das ist durchaus geplant“, äußert sich dazu der geschäftsführende Gesellschafter Jörg Eichler. Der ankündigte, auch auf anderen Flüssen das jeweils dazu passende Schiff einsetzen zu wollen.
Lesen Sie mehr zu den A-Rosa-Neubauten, den Geschäftszahlen des Veranstalters und weiteren Plänen der Rostocker Flusskreuzfahrt-Reederei in der kommenden Ausgabe von „Schiffsreisen intern.“

Die Vorbereitungsphase für den Start des Neubaus SEA CLOUD SPIRIT beginnt für den Vertrieb sichtbar in den kommenden Wochen. Bereits im Juni öffnet der Veranstalter Sea Cloud Cruises, Hamburg, das Buchungsjournal, allerdings zunächst nur für Vormerkungen. Im Herbst, spätestens Anfang 2020, folgt eine Roadshow, um das neue Segelschiff vorzustellen. Die Jungfernfahrt ist ab dem 29. August 2020 vorgesehen. Vor diesem Termin liegt die Taufe, die auf der Werft im spanischen Vigo stattfinden soll. „Bis dahin müssen wir vor allem im Vertrieb noch einiges in Bewegung setzen“, kündigt Geschäftsführer Daniel Schäfer an. Für 2020 legte er jetzt zusätzlich die Routenpläne für die beiden Segler SEA CLOUD und SEA CLOUD II zusammen mit seiner Produktmanagerin Petra Quasdorf vor.

Einzelheiten über den Neubau sowie die Höhepunkte in den Routenprogrammen der beiden anderen Segler lesen Sie in der kommenden Ausgabe von „Schiffsreisen intern.“

Die AS Tallink Grupp, Tallinn, und die Rauma Marine Constructions (RMC), Helsinki, unterzeichneten einen Vertrag für den Bau einer neuen LNG-betriebenen Schnellfähre für den Pendelverkehr zwischen Tallinn und Helsinki. Wie bereits die MEGASTAR, das neueste Schiff des Konzerns, gebaut von der Meyer Werft, Turku, wird die neue Shuttle-Fähre für den Dual-Fuel-Betrieb ausgelegt sein. Mit einer Gesamtlänge von zirka 212 Metern wird sie 2.800 Passagiere befördern können. Das Schiff wird rund 250 Millionen Euro kosten. Die Lieferung des Neubaus ist für Januar 2022 vorgesehen.

Weitere Einzelheiten lesen Sie in der kommenden Ausgabe von „Schiffsreisen intern.“

Der National Park Service (NPS) hat die für die Einfahrt in den Glacier-Bay-Nationalpark in Alaska nötigen Lizenzen neu vergeben. Royal Caribbean International, Cunard Line und Viking Ocean Cruises sind neu dabei. In der Hochsaison von Juni bis August dürfen insgesamt nicht mehr als 153 Kreuzfahrtschiffe direkt in den Glacier Bay Park fahren und maximal zwei pro Tag. In der Nebensaison sind 92 weitere Einfahrten erlaubt. Die neuen Zehn-Jahres-Lizenzen für Oktober 2019 bis September 2029 mit jeweils spezifischen Kontingenten hat der NPS vergeben an: Holland America Line, Princess Cruises, Norwegian Cruise Line, Cunard Line, Seabourn, Viking Ocean Cruises und Royal Caribbean International. Crystal Cruises und Ponant sind nicht mehr berücksichtigt. Neben den großen Kreuzfahrtschiffen mit Cruise-Lizenz dürfen auf Basis von bereits 2016 vergebenen Fünf-Jahres-Lizenzen derzeit vier Reedereien mit sehr kleinen Kreuzfahrtschiffen mit einer Tonnage von unter 100 BRZ in den Glacier Bay Park fahren: Alaska Dream Cruises, American Cruise Lines, UnCruise Adventures und Lindblad Expeditions.

Weitere Einzelheiten über den Zugang zum Glacier-Bay-Nationalpark und die Kosten lesen Sie in der kommenden Ausgabe von „Schiffsreisen intern.“.

Die finnische Meyer Turku Werft, Turku, erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Gewinn von 28 (Vorjahr 32,5) Millionen Euro. Investiert wurden 71,3 nach 80.8 Millionen Euro. „Wir wollen in den kommenden vier Jahren unsere Produktion verdoppeln, um die vorliegenden Aufträge zügig abzuarbeiten“, kommentiert Jan Meyer, CEO der Werft, den weiteren Kurs. Der Personalbestand wurde bereits auf 2.205 (Vorjahr 2.009) aufgestockt. Das habe die Profitabilität des Unternehmens bereits 2018 beinflusst und wird es auch in den kommenden Jahren tun, meinte der Werftchef. Im Auftragsbuch befinden sich gegenwärtig noch sieben große Schiffsneubauten. Begonnen wurde bereits mit dem Bau der COSTA SMERALDA sowie der MARDI GRAS für Carnival. Es folgen ein zweiter Neubau für Costa, das erste Schiff der Icon-Klasse für Royal Caribbean International sowie eine weitere Einheit für Carnival. MEIN SCHIFF 7 und ein Nachbau der Icon-Klasse sollen 2023 ausgeliefert werden.

Näheres lesen Sie in der kommenden Ausgabe von „Schiffsreisen intern.“

Die norwegische VARD-Werft kann den ersten Expeditionsschiffneubau für Hapag-Lloyd Cruises nicht termingerecht fertigstellen. Die Hamburger Reederei muss daher die ersten beiden Reisen der HANSEATICnature absagen. Alle Gäste erhalten ihre bereits geleisteten Zahlungen zurück und bekommen auf eine Neubuchung Rabatt in Höhe von 50 Prozent des Seereisepreises ihrer nicht stattfindenden Reise. Das Angebot gilt für alle Kreuzfahrten mit Hapag-Lloyd Cruises bis September 2021. Reisebüros erhalten weiterhin ihre Provision für die ursprünglichen Buchungen. Die erste Reise der HANSEATICnature soll nun am 5. Mai 2019 in Hamburg starten.

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Johannes Zurnieden, Gründer des Bonner Kreuzfahrtveranstalters Phoenix Reisen, hat bereits seit Jahren darüber nachgedacht, wie man Gästen die Mitreise ermöglichen kann, für die es aufgrund ihrer körperlichen Konstitution nicht ganz so einfach ist, auf Reisen zu gehen. Das Ergebnis: Ab Mai 2019 wird VIOLA auf dem Rhein kreuzen; ein besonderes Schiff für besondere Gäste. 34 rollstuhlgerechte Kabinen bieten bedarfsgerechten Komfort wie z.B. extra breite Türen, höhenverstellbare Betten, unterfahrbare Waschbecken und befahrbare Duschen. Für mitreisende Begleitpassagiere stehen eigene Kabinen zur Verfügung.

Weitere Einzelheiten enthält der Bericht in der aktuellen Ausgabe von „Schiffsreisen intern.“. Hier geht es zur Bestellung.

Die Kreuzfahrt Initiative e.V. (KI) hat mit der MS6 Travel & Music das erste österreichische Mitglied gewonnen. Das Klagenfurter Familienunternehmen chartert seit über 20 Jahren Schiffe und hat sich auf Themenreisen im Kulturbereich spezialisiert. Michael Springer, Eigentümer und Geschäftsführer MS6 Travel & Music, erklärt: „Wir sehen uns im Unternehmerkreis der KI sehr gut aufgehoben und freuen uns auf den gemeinsamen Austausch und die gegenseitige Vermarktung der Reisen.“ Dank starker Partner in Ländern wie Mexiko, China, Australien, USA oder Italien ist es der MS6 Travel & Music gelungen, ein weltweites Vertriebsnetzwerk aufzubauen. „Daher ist die MS6 Travel & Music eine große Bereicherung für die KI“, meint Tina Kirfel, Geschäftsführerin der Vereinigung.

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